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Beratung & Baubegleitung

Der Vorteil für Bauherrn und Ausführende

Während der Baumaßnahmen begutachte ich als Bausachverständiger die Qualität der Ausführung. Das Vorhandensein von Mängeln (Anm. des SVs: richtigerweise Leistungsverzug) wird von mir zu einem sehr frühen Zeitpunkt aufgezeigt.

Das Anerkenntnis des ausführenden Unternehmens über das Vorliegen von Mängeln ist zu diesem Zeitpunkt sehr hoch, da für das Beseitigen der Mängel ein verhältnismäßig geringer Aufwand entsteht. Aufgrund des geringen Aufwandes zur Mangelbeseitigung ist die Behebbarkeit – im rechtlichen Sinne – meistens gegeben.

Der Widerstand des ausführenden Unternehmens steigt mit dem Baufortschritt, weil der Aufwand für die Mangelbeseitigung in die Höhe schnellt. Dadurch droht unter anderem auch die Gefahr der wirtschaftlichen Unbehebbarkeit.

Es geht auch anders – aus der Praxis:

Mehrparteienhaus in bester Zentrumslage von Linz: Als Bausachverständiger wurde ich zu einem späten Baufortschritt hinzugezogen, das Gebäude war schon hinterfüllt. Das Gebäude musste aufgrund ins Auge fallender Mängel ausgegraben werden, die Abdichtung war gänzlich ungeeignet, mangelhaft und teilweise nicht vorhanden.

Die Bauwerksabdichtung musste gänzlich getauscht und in Bereichen ergänzt werden. Das Ausgraben des Gebäudes war unvermeidlich.

Sanierungskosten geschätzt 125.000Eur, Dauer 3 Monate unter Hinzuziehung eines Baurechtsanwaltes, erst dann wurde mit der Mangelbeseitigung begonnen.